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Jetzt aber mal im Ernst, wie kommt man eigentlich darauf in einer Kleingartenanlage
ein Storchennest errichten zu wollen?
Also dann wacker ab in den Ohrensessel, Tasse dampfenden Kaffee oder Tee
auf das Beistelltischchen und natürlich lecker Kekse (niemals die Kekse
vergessen), so dass ich will euch berichten, wie alles begann.
Es begab sich vor langer, langer Zeit, also vor etwa zwei Jahren,
da hatte der
Gartenfreund Gerd die Idee ein Storchennest zu bauen, weil ihm dereinst
ein Strommast für den Bau eines solchen Nestes wohlfeil geboten wurde
und er auch mehrfache Sichtungen von Störchen bekunden konnte. Aber wie
so oft, in den damaligen harten Zeiten, wusste man dieses Zeichen nicht
zu deuten und ließ diese Chance von dannen ziehen.
Von dannen ziehen?! Is' klar! Verpennt haben wir es! Auch wenn wir viele
andere Projekte an der Bimmel hatten, den Pinn hätte man sich ja
zumindest sichern können! Von dannen ziehen!
Dem gemeinen Kleingärtner unter euch steht wahrscheinlich ob dieses
Vorgangs schon der kalte Schweiß auf der Stirn und ein
Auge fängt
an unkontrolliert zu zucken. Da gab es was für umme und die haben es
nicht genommen. Das darf man gar nicht erzählen!
Aber die Zeit der unsäglichen Pein, der
Scham und des anhaftenden
Makels sollte ein Ende haben.
In einem Rundschreiben des Landesverbandes Westfalen und Lippe der
Kleingärtner e.V. vom 10.09.2025 an die Vereine wurde darüber
informiert, dass man unter dem Thema „Engagiert für eine grüne Zukunft: Förderung von Kinder- und
Jugendarbeit in den Bezirks- und Stadtverbänden sowie angeschlossenen
Kleingartenvereinen“ einen Fördertopf mit einem Gesamtvolumen von 3.500,00 Euro
eingerichtet hatte.
Da war er also! Der Moment, in dem die kleingärtnerischen
Urinstinkte unseres
Kassieres Hartmuth geweckt wurden und er sofort began eine detaillierte Skizze zur Ausführung eines
Storchennestes und eine Kostenabschätzung zu erstellen sowie zu formulieren, wie man auch die
Kinder und Jugendlichen mit in das Projekt einbeziehen könnte.
Den erweiterten Vorstand unseres Vereins von dem Vorhaben zu überzeugen,
war da nur noch reine Formsache.
Wir waren wieder im Spiel! Aber bei aller Euphorie musste man sich
natürlich jetzt erst einmal genau informieren. Zu allererst war zu
klären, was denn alles notwendig war, um eine Förderung zu bekommen. Die
erforderlichen Unterlagen mit ausführlichen Beschreibungen waren dem
Rundschreiben angehängt. Im Wesentlichen ging es um eine
Kurzbeschreibung des Projekts und eine Kostenschätzung. Ablauftermin zur
Einreichung der Förderanträge war der 30.11.2025.
Bei unseren Recherchen zu dem Thema Storchennest
stellte sich aber heraus, dass man in einigen Städten dafür sogar eine
Baugenehmigung braucht. Wir wollten da jetzt keine schlafenden Hunde
wecken, aber trotzdem alles so ausführen, dass wir die Anforderung an eine solche
Genehmigung erfüllen könnten.
Also wurden erst einmal ein von der Ingenieurskammer-Bau NRW
qualifizierter Tragwerksplaner angesprochen. Früher hat man Statiker
gesagt, aber das jetzt hat doch auch gleich viel mehr Gewicht. Der
Stahlbaustatiker brachte gleich zum Ausdruck, dass er natürlich erst
einmal eine verbindliche Fertigungszeichnung zu dem benötige, was uns da
so im Geiste als Storchenresidenz vorschweben würde. Also das ganz große Besteck
rausgekramt mit
Stückliste, Angaben zu
Schweißnähten und
Werkstoffen.
Gesagt, getan und das Ganze nahm langsam Fahrt auf. Der Statiker hat dann
erst einmal eine überschlägige Berechnung
durchgeführt, damit wir mit diesen Vorabergebnissen die
Materialkosten noch einmal
etwas konkreter anfragen
konnten.
Nachdem wir alles zusammen hatten, konnten wir unseren Förderantrag mit Fertigungszeichnung, Kostenaufstellung,
Terminplan und ausgefülltem Antragsformular mit ausführlicher
Projektbeschreibung über den Bezirksverband Marl der Kleingärtner e.V.
beim Landesverband Westfalen und Lippe der Kleingärtner e.V. einreichen. Das
war am 24.11.2025. Ja, wir hätten noch sechs Tage Zeit gehabt, aber wir
waren ja nun auch gespannt darauf, ob man unsere Begeisterung für das
Projekt denn auch teilen würde.
Am 17.12.2025 bekamen wir dann die freudige
Mitteilung, dass unser Projekt mit 1000,00 Euro gefördert würde. Da war
natürlich was los bei de' Kleingärtners inne Brinkfortsheide. Nicht nur
dass wir gefördert wurden, sondern auch noch in dieser fantastischen
Höhe. Waaaaahnsinn!
Voraussetzung für die Förderung war der Abschluss bis zum
30.06.2026 mit Einweihung
und ausführlichem Erfahrungsbericht. Da denkt man sich selbstverständlich,
dass man das ganz locker in einem halben Jahr gewuppt bekommt. Unser
Terminplan hatte den ganzen Zeitraum bis zu dem Enddatum umfasst und das sollte sich auch
bewahrheiten. Kalkuliert hatten wir 2.205,00 Euro.
Da es jetzt konkret war, musste die bisher überschlägig durchgeführte
Berechnung zum Stahlbau in eine prüffähige Statik überführt werden. Also
noch einmal alle Normen gewälzt und mit großem Erstaunen zur Kenntnis
genommen, dass man als Gewicht für das reine Nest
400kg annehmen muss.
Der Storch selbst wiegt nur etwas zwischen 2,6 und 4,4kg. Wenn man jetzt
überlegt, dass da 400kg in gut 7m Höhe in einem Sturm stehen, kann man sich
vorstellen, dass es nicht reicht einen dünnen Pinn in den Boden zu
stecken und die Erde drumherum etwas anzudrücken.
Auch im Hinblick auf eine vielleicht noch anstehende Abnahme des
gesamten Bauwerks, hatte uns dann doch der
Mut verlassen, die Fertigung
des Stahlbaus selber durchzuführen. Mal zwei Träger zusammenbraten oder
redet man da doch von kleben, geht
ja noch, aber das war uns dann doch zu heikel.
Also hatte der Gartenfreund Stefan
bei seinem Arbeitgeber der Firma Uniper mal nachgefragt, ob man das Projekt nicht
vielleicht in der Lehrwerkstatt durchführen könnte. Das hätte auch
wieder stimmig in das Konzept gepasst, Jugendliche mit einzubeziehen. Dort hatte man
aber leider
schon eigene tolle Projekte aufgesetzt. Jedoch war man bei der Firma
Uniper von unserem so begeistert, dass man uns auch noch einmal eine
Fördersumme von 1000,00 Euro zur Verfügung gestellt hat.
Was soll man sagen, mit der Förderung unseres Projektes hatten wir
eine Glückssträhne. Leider war unsere Suche nach einem potentiellen
Fertiger nicht so erfolgreich. Um nun überhaupt mal ein Gefühl zu
bekommen, hatte wir dann mal bei der Firma Imtec
Industiremontagen und Rohrleitungsbau GmbH in Leverkusen
nachgefragt, auf was wir uns den da so ungefähr einstellen müssten. Wie
man auf eine Firma aus Leverkusen kommt? Vielleicht könnte es ja damit
zu tun haben, dass dies die Tochterfirma des Unternehmens ist, in dem ich
tätig bin, der Firma AMR-Engineering GmbH. Könnte ja sein. Man weiß es nicht.
Dort hatte man dann die Kosten für das Material, den Zuschnitt der
Bleche und Stahlbauprofile sowie die Fertigung kalkuliert.
1.344,80 Euro. Das
reine Material hatten
wir in der Vorkalkulation auch in einer ähnlichen Größenordnung
ausgeweisen, aber
die Fertigung wollten wir ja ursprünglich in Eigenleistung machen.
So, da hatten wir nun Kosten in einer Größenordnung, die auch der
pfiffigste Kleingärtner nicht wegatmet. Aber wirft das einen gemeinen
Kleingärtner aus der Bahn? Wohl kaum!
Also mit dem Blick aufs Ziel gerichtet, voller Eifer und ohne Termin in
das Büro des Geschäftsführeres der Firma AMR gestürmt. Dort nach kurzem
"Guten Morgen" direkt mit der Tür ins Haus gefallen. Das Projekt wild
gestikulierend mit ausschweifenden Erklärungen angepriesen. Den Nutzen
für den Storch an sich, die Flora und Fauna im Allgemeinen, die Kinder
und Jugendlichen, ja die gesamte Menschheit
überschwänglich in
schillernsten Farben beschrieben. Nicht unerwähnt gelassen, was für ein
engagierter Verein man sei, in dem die wahrscheinlich fleissigsten
Kleingärtner aller Zeiten schon die fantastischsten Projekte umgesetzt
hätten. Ich erspare euch weitere Ausführungen zu dem
Martyrium, welches
über den armen Mann hereingebrochen war. Am Ende war er jedoch überzeugt
oder war es doch die pure Verzweifelung sich der Situation entziehen zu
wollen. Auf alle Fälle bot er an, nicht nur einen Teil der Kosten
entfallen zu lassen, sondern den gesamten Betrag gegen eine
Spendequittung zu übernehmen. Na, datt lief ja!
Aber es gab ja noch weitere Aufgaben. Die ganzen Sachen von der
Stückliste mussten ja auch noch besorgt werden. Natürlich kaufen wir
nach Möglichkeit immer lokal ein, aber wenn es um Befestigungsmittel wie
Schrauben etc. geht, gibt es natürlich die verschiedensten
Internetversandhändler, bei denen du Mindermengen sowie Größen und
spezielle Ausführungen bekommst, die du brauchst. Das Lichtgitterrost
haben wir zum Beispiel ausnahmslos günstig auf der Plattform von
Kaufland geschossen. Keine Schleichwerbung, aber da kommt man doch gar
nicht drauf, dort zu suchen.
Und Farbe musste auch noch beschafft werden. Mit der Firma Imtec hatten
wir vereinbart, dass diese den Stahlbau unbeschichtet liefern würden.
Eine Verzinkung oder Farbbeschichtung des Stahlbaus durch eine weitere
Firma hätte den Rahmen gesprengt und man soll den Bogen auch nicht
überspannen. Trotzdem bedeutet das nicht, dass wir in den Baumarkt
gegangen sind und dort einen der Wunderartikel gekauft haben, die
ohne Vorbehandlung und mit einem hauchdünnen Farbauftrag, das Ende allen
Rostes versprechen. Wir haben schon bei den Laternenmasten in unserer
Anlage sehr gute Erfahrungen mit einem Beschichtungssystem der Fa. Mipa,
bestehend aus Rostumwandler, Grundierung und Deckschicht, gemacht. Das
bekommt man nur bei Fachhändlern für Industriebedarf und kostet auch
eine Mörderkohle. Aber das rechnet sich in jedem Fall. Außerdem hatten
wir den Posten in unserer Kalkulation berücksichtigt. Jaahaaa! 27,64
Euro zu wenig! Is' ja gut!
Nun galt es noch den Mast zu besorgen. Das zentrale Element eines
jeden guten Storchennestes. Ganz zu Anfang hatten wir mal darüber
nachgedacht ein Rohr zu nehmen. Man glaubt aber gar nicht, was so ein
Rohr, mit einer vom Statiker berechneten Festigkeit, kosten kann. Also
doch lieber den klassische Telegrafenmast aus Holz. Da gibt es mehrere Händler in
Köln und drumherum. Die Masten sind wie im Plan vorgesehen leicht
konisch, können in verschiedenen Längen bestellt werden und sind
DIN-mäßig imprägniert. Was will man mehr? Der eine Händler wollte
wissen, wieviel hundert Stück
wir denn benötigen würden. Ja, wir haben
viel gelacht, nachdem wir einen einzigen Mast gesagt hatten. Die
Lieferung sei das Problem. Man könne jedoch eventuell, wenn die Firma
eine Lieferung aus Polen erwarten würde, darüber sprechen, dass der
Transporter bei uns vorbeifahren könnte. Einen Termin dafür zu benennen,
wäre aber nicht möglich. Das war leider keine Option für uns. Ähnlich war es
bei der zweiten Firma. Den Mast würde man uns eigentlich schon fast
schenken, aber die Spedition müssten wir bezahlen. Würde kosten, über
den groben Daumen, 2x120kmx4,00Euro/km=960,00 Euro. Na, das war ja mal
ernüchternd.
Was nun also tun?! Den Kreis derjenigen erweitern, die nach
Lösungsmöglichkeiten suchen! Ich glaube, die Suchmaschinen waren in der
Zeit an ihrem Limit. Und, siehe da, es gibt die
Firma Heinrich van de Sand
GmbH in Herten. Hier konnten wir einen Holzmast aus
Douglasie mit
einem Durchmesser von 180mm, passender Länge und den erforderlichen
Zertifikaten bekommen. Was bedeutet denn jetzt schon wieder, aber 400,00
Euro teurer als kalkuliert?! Nörgel, nörgel, nörgel. Es war sogar noch
schlimmer! Der Transport war auch hier nicht mit drin. Aber, wenn man
immer gaaaaanz laut jammert, kann es sein, dass einen
Norman, der
Vorsitzende des Bezirksverbandes, hört, welcher in der Nähe der Firma in
Herten arbeitet und eventuell, auf dem Nachhauseweg sozusagen, den Pinn
mit einem Firmen-LKW vorbeibringen könnte. Natürlich nur in Abstimmung
mit seinem Chef bei der Firma Nietiedt. 200,00 Euro Transport gespart!
Weisse Bescheid!
Aber, wer aufmerksam mitgelesen hat, wird erkannt haben, dass wir nun
ein neues Problem hatten. Geplant war ja ein Telegraphenmast. Diese sind
meistens konisch. Unser Mast hätte nach Planung von einem Durchmesser 180mm
auf 160mm verlaufen müssen und die Stahlbaukonstruktion war
zwischenzeitlich fertiggestellt worden. Der gelieferte Mast war
zylindrisch mit einem Durchmesser von 180mm. Jau, das paßt oben nicht!
Also wurde eine Papierschablone in Banderolenform angefertigt, mit der man auf dem
Mastende anzeichnen konnte, wo die Einkerbungen erstellt werden mussten,
um die Konstruktion trotzdem aufschieben zu können. Der Rest war
dann nur noch eine Frage des virtuosen Zusammenspiels eines
Oszillationswerkzeuges und der begnadeten Fingerfertigkeit des
Gartenfreunds Dieter. Und siehe da, es paßte!
So, nächste Hürde! Das Fundament! Mit dem Massivbaustatiker hatten
wir abgemacht, dass das Fundament auch von normalsterblichen
Kleingärtnern zu erstellen sein muss. Normalerweise hätte man das
Fundament oben viel kleiner gestaltet, damit man nicht auf so viel Beton
schaut. Das ist immer schäbig und im Garten erst Recht. Aber wir hätten dann
einschalen müssen und die Bewehrungseisen wären noch dicker geworden.
Also ein dicker Klotz mit einem Bewehrungskorb aus d=8mm Moniereisen.
Die Moniereisen bekommt man noch im Schraubstock gebogen und mit dem
Hammer auf einen hinreichenden Biegeradius verformt.
Aber ein dicker Klotz bedeutet auch eine große
Baugrube. Jetzt muss man wissen,
dass der geplante Aufstellungsort im Bereich unserer Obstwiese früher
mit Unterkünften für Bergleute bebaut war. Und wie man das halt damals so
nachhaltig gemacht hat, wurden die gemauerten Baracken nur mit der
Planierraupe sagen wir mal glattgezogen und peng. 200mm Mutterboden
drüber und fertig ist die Laube bzw. Kleingartenanlage Das bedeutet aber, du kommst da nur mit
schwerem Gerät in die Tiefe. Geplante Abmaße der Baugrube. 1,2x1,2x1,2m.
Geplante Zeit mit Spitzhacke und Schaufel:
3 Jahre. Es kann ja immer nur
einer in der Grube stehen und der Schaufelstiel ist auch noch zu lang
für die Dimensionen. Also ist es immer gut einen Plan B zu haben. Dieser
stellte sich in Form eines Sohnes namens Vincent dar, der Mitglied der
Marler Landjugend ist. Diesem wurde anheim getragen, ob es nicht
eventuell möglich sei, sich dort des Problems annehmen zu können. Das
man dort sehr aktiv im Bereich diverser Bauprojekte ist, war dem Vater schon
mehrfach zu Gehör gekommen. So bekam letztgenannter an einem Freitag um
17:00 Uhr auf der Arbeit einen Anruf, dass man so gegen 18:00 Uhr dann
jetzt in der Anlage wäre. Da fragt man lieber nicht nach, sondern setzt
sich ins Auto und fährt los. Angekommen stand schon ein
LKW mit
Anhänger, auf dem ein Bagger verzurrt war, und ein
Pick-up mit Kippanhänger vor
dem Tor. Ach so und jede Menge Jugendliche. Man ging dann zum Ort des
weiteren Geschehens, wo schon die Baugrube in einer Größe von 1,2x1,2m
abgesteckt worden war. Das Gespräch war dann im fachlichen Bereich sehr
reduziert. "Hier", "Jau", "Wie tief", "1,2m". Feddich! Und dann ging das
los. Der LKW schoss rückwärts in die Anlage die schmalen verwinkelten
Wege entlag, was man selbst nicht vorwärts hinbekommen würde. Irgendwie
hatte man das Gefühl, dass die sich mental untereinander verständigen würden.
Gesprochen wurde da nicht viel. Es wurde gearbeitet! Einer macht den
Anhänger auf, einer sitzt schon im Bagger, einer macht die Umgrenzung
der Baugrube weg, einer sticht schon die Grassode ab. Der LKW fährt weg
und der Pick-up setzt rückwärts an seine Stelle. Der steht kaum, da läßt
die Baggerschaufel schon die erste Erde in den Anhänger fallen. Mit Erde
hatte es sich aber schnell erledigt. Beton, Ziegel und was weiß ich noch
alles waren dann angesagt. Und es kam, wie es kommen musste, ein
Rohr.
Wir hatten den Standort eigentlich so ausgewählt, dass wir keine
Wasser-, Abwasser- oder Stromleitung hätten treffen dürfen. Aber die
Abflussleitung aus der Dränagerinne auf dem Weg wusste das nicht. Keine
gute Baustelle ohne eine solche Fehleinschätzung! Jedoch war die Leitung
Gott sei Dank nicht beschädigt worden, da man in weiser Voraussicht sehr
behutsam zu Werke gegangen war. Aber was nun? Es kam dann zu einem
längeren Dialog. "Wir gehen einen halben Meter weiter nach links".
"Jau". Und dann ging das wieder los. Mit dem Aushub wurde dann erst
einmal die falsche Grube wieder zugeschüttet und mit der Schaufel gleich
verdichtet. Die Seiten wurden mit Spaten immer mal wieder ein wenig
begradigt. Präzision im Tiefbau pur. Ungefähr bei 2/3 der Tiefe war dann
aber schon die Traglast des Anhängers erreicht. Wie gesagt, war der
Aushub doch ein wenig schwerer als gedacht. Wir hatten dann vorgeschlagen,
die Fracht auf den Parkplatz vor der Anlage abzuladen, damit wir das
Material schon einmal aus der Anlage hätten und müssten dann morgen
sehen, wie wir das Ganze abtransportieren könnten. Im Nachhinein
betrachtet, hat eigentlich keiner so richtig auf den Vorschlag reagiert.
Es wurden jede Menge Handys gezückt und erst einmal die bereitgestellten
Colaflaschen geleert. Nach 10 Minuten fuhr der Pick-up mit dem Anhänger
aber dann doch aus der Anlage. Ich wollte noch nach vorne gehen, um zu
sagen, wo er das Material hinschütten solle, da kam mir schon ein
anderer Pick-up mit einem Anhänger entgegengefahren. Hömma! So machen
Projekte doch richtig Spaß. Nach 1,5 Stunden mit Abschlußpause, war der
Spuk vorbei. Alle wieder weg und die Baugrube fertig. Also ich für meinen
Teil habe meinen Glauben an die Tatkraft unserer jungen Leute spätestens
da wieder gefunden. Da tun sich ja jetzt Möglichkeiten auf! Aber wir
bleiben erst einmal bei diesem Projekt! Der Aushub wurde dann am
nächsten Tag noch von den beiden Jungs zu einem Entsorgungsunternehmen
gebracht. 3,1t in Summe für Schlappe 190,00 Euro. Jup, das war nicht mit
in der Kalkulation. Hatten wir gedacht, wir würden das auf den
Blumenbeeten verteilen? Man weiß es nicht! Schwamm drüber und den Blick
nach vorne gerichtet. Das Fundament war ja nun noch zu errichten.
Jetzt hätte man natürlich säckeweise Fertigbeton bestellen können. Das
wäre aber doppelt so teuer geworden wie Betonkies 0-16mm und Zement zu
besorgen. Natürlich muss man das dann selber mischen, aber auch den
Fertigbeton muss man ja vorzugsweise in einer
Betonmischmaschine mit
Wasser vermengen. Die Stahlbaumatten und die Moniereisen hatten wir aber
auch nicht in einem Baumarkt in der geforderten Ausführung bekommen.
Also auf zum ortsansässigen Baustoffhändler. Und da dieser meist ein
Monopol im Umkreis besitzt, wird es hier auch nicht ganz so günstig. Um
keinen Stress aufkommen zu lassen, haben wir uns die Moniereisen und die
Baustahlmatte eine Woche vorher selber abgeholt. Immer gut, wenn man
als Gartenfreundin eine
Mareike mit einem Sprinter hat.
Und dann ging es los! Die letzten großen Stahlkorbflechter Deutschlands
in Aktion. Man sieht auf den Bildern nicht, was das für ein Aufwand ist.
Also nehmt euch Zeit! Wir haben 6 Stunden benötigt. Wenn man die
Einzelteile dann zusammensetzt, braucht man gefühlt hundert Hände, bis
man ein wenig Stabilität da rein bekommt. Aber wir hatten ja unseren
Gartenfreund Dieter, jahrelang Korbflechter auf dem Bau gewesen. Nein, den verleihen
wir nicht! Obwohl?!
Den Korb in die Baugrube zu setzten und auszurichten, war locker. Den
Stahlbaufuß in die Aussparung zu bekommen dagegen schon wieder eine ganz
andere Nummer. Da gibt schon mal die ein oder andere
Bandscheibe auf. In dem Moment, wo
du merkst, dass du dir hättest vielleicht etwas besseres ausdenken
sollen, hast du den gefühlt 6t schweren Apparillo in den Armen. Da gibt
es dann kein zurück mehr. Alle Beteiligten haben sich aber wieder
weitestgehend erholt und mit einer ausgeklügelten
Supersonderspezialkonstruktion wurde das Ganze dann in Position
gehalten.
Am nächsten Wochenende war wieder Betriebsamkeit angesagt. Schnell noch eine zweite
Betonmischmaschine über die Landjugend besorgt und dann ging es in
industrieellen Maßstäben los. Zwei Betonmischmaschinisten und
Schaufelkundige, zwei Schubkarrenfahrer und Ortskundige, zwei Verdichter
und Verantworliche für den lotrechten Stand stategisch klug eingeteilt. Mit Pause in 3 Stunden
feddich! Eine Sehnenscheidentzündung und zwei gezerrte bis endgültig
verschlissene Wirbelsäulenbereiche waren in den folgenden Tagen zu
beklagen. Aber was ist das schon bei so einem Projekt? Wir hatten zur
Genesung ja sowieso jetzt zwei Wochen Zeit, in denen das Fundament
durchhärten konnte.
Am 19.05.2026 durften wir dann die
AWO-Kindertageseinrichtung Klabauter
in unserer Anlage begrüßen. Wir hatten weit im Vorfeld mit der Leitung
über unser Projekt gesprochen und Möglichkeiten gesucht, wie wir die
Kinder mit einbeziehen könnten. Man war dort von der Aktion begeistert
und so einigten wir uns schnell darauf, dass in der Einrichtung zunächst alles
Wissenswerte
rund um die Störche der Altersstufe entsprechend
aufbereitet würde und wir dann als Abschluss des Themas in unserer
Anlage eine Bastelaktion durchführen. Gebastelt wurde ein Storch aus
Tonpapier, der fertig zusammengeklebt immerhin eine
monströse Größe von
ca. 80cm besitzt. Die Einzelteile aus rotem und weißen Tonpapier hatten
zahlreiche Vereinsmitglieder im Vorfeld ausgeschnitten. Die Kinder
mussten dann noch die Beine und den Hals treppenförmig falten sowie
alles zu einem schönen Storch zusammenkleben.
19 Kinder haben sich der
Aufgabe gestellt und alle konnten stolz einen Storch mit nach Hause
nehmen. Kleiner Tipp am Rande: Doppelseitiges Klebeband war als
Verbindungsmittel die beste Alternative. Der ein oder andere Storch
musste dann auch nach intensiven Flugmanövern noch einmal nachgetackert
werden. Damit niemanden die Kräfte verließen, gab es leckeres Obst und
Gemüse mundgerecht zugeschnitten. Und natürlich wird im Kleingarten mit
den Händen gegessen. Wer seinen Storch schon fertig gestellt hatte,
eroberte den Spielplatz oder erkundete die
Flora und Fauna in unserer
Anlage. Da wurde unermüdlich erklärt und es gab viele staunende
Gesichter. Es war ein tolles Event, das in irgendeiner Form auf alle
Fälle in naher Zukunft zu einem anderen Thema wiederholt werden soll.
Als Dankeschön hatten alle Kinder für uns ein Storchenbild gemalt. Echte
Kunstwerke über die wir uns riesig gefreut haben und die wir sehr in
Ehren halten werden.
Zwischenzeitlich war das Fundament ausgehärtet und es galt die
Bohrungen
in den Masten einzubringen. Eigentlich 2x Durchmesser 22mm und 2x
Durchmesser 26mm waren hier die Herausforderung oder sagen wir besser
der Plan. Die Bohrungen mussten ja nicht nur an der
richtigen Stelle
sein sondern auch noch rechtwinklig, damit man hinterher die Schrauben
in der Einbausituation auch durchstecken kann. Mit einer Bohrmaschine
frei in der Hand und zwei Frau oder Mann schauen, ob du gerade bist,
kann man vergessen. Für das Holz brauchst du
Spiralbohrer. Die habén
zwar eine Zentrierspitze aber eine mördermäßige Steigung. Selbst wenn du
gerade anhälst, sollte im Holz eine Unregelmäßigkeit sein, zieht dich der
Bohrer da hin, wo er will und nicht du. So dicke Arme kannst du gar
nicht haben. Also musste eine Magnetbohrmaschine her. Diese hat im
Ständerfuß einen zuschaltbaren Magneten und wir im Bereich der Bohrungen
immer jede Menge Metall. Man richtet der Gerät aus, schaltet die
Magnetfunktion ein und dreht dann nur die Maschine auf einem Schlitten
über ein Stellrad nach vorne. Hört sich einfach an, aber die Tücke
liegt ganz woanders. So ein Dingen hat man ja nicht Zuhause rumliegen.
Also muss du dir die beim Leihgerätehändler deines Vertrauens eine
solche beschaffen. Und jetzt kommen die ganz großen Probleme. Der hat
die Maschinen auch nicht an jedem Standort, aber was noch schlimmer ist
keine Ahnung, wie das Ding funktioniert. Das erste Problem war bei uns
der Hub von 150mm. Wir mussten aber eine Bohrung mit einer Länge von
über 200mm erstellen. Gut, man kann von links und rechts bohren. Ob dass
dann so toll wird, sei mal dahingestellt. Wir haben dann einen kurzen und
einen längeren Bohrer besorgt. Also mit dem kurzen vorgebohrt. Maschine
weggenommen. den langen Bohrer in das Loch gesteckt und die Maschine
wieder in Position gebracht und den Bohrer in der Maschine befestigt.
Aprospos in der Maschine befestigen. Da hast du das zweite Problem.
Unsere Maschinen hatte eine MK2 Aufnahme. Bedeutet
Morsekegel der Größe
2. Wir hätten also vier Bohrer
mit MK2 Aufnahme benötigt. Für die Kosten kannst du noch ein zweites Nest
finanzieren. Aber es gab ja noch den Sohn und die Landjugend. Wir
erinnern uns! Hier hatte jemand ein normales
Bohrfutter mit MK2
Aufnahme. Normal in Anführungsstrichen, weil es schon ein größeres war
und man einen ensprechenden Bohrfutterschlüssel brauchte. Auch muss man
einen Austreibkeil haben, sonst bekommt man den Morsekegel nich gelöst.
Alles das weiß der Leihmaschinenhändler jetzt auch. Problem drei, das
Bohrfutter minimiert deinen nutzbaren Hub bezogen auf die
Aufstandsfläche des Magneten. Also die Bohrer geschickt
gewählt und es fluppt. Wir hatten die Längen 105mm und 235mm. Die 105mm
hätten ruhig 115mm sein dürfen. Problem vier, du bekommst nicht alle
Durchmesser bzw. nicht ohne einen Kredit aufzunehmen. Benötigt hätten
wir die Durchmesser 21mm und 25mm. 25mm war ok, aber 21mm nur für das
Gewicht in Gold. Also wurde 22mm gewählt und die Bohrungen im Stahlbau
mit dem Dremel ein wenig geweitet. Alles andere wird sich in den
Geschichtsbüchern wiederfinden. Die Präzision der Arbeit ist selbst uns
peinlich. Man beachte das aussagekräftige Video. Um die Bohrungen im
Bereich der
Fußkonstruktion einzubringen, mussten wir den Mast ja aufrichten. Den
Mast selber aufzurichten ohne die Konstruktion am Kopf für das Nest
geht noch so gerade eben. Der Mast wird in der Fußkonstruktion in
Position gebracht und zwei Kleingärtner sorgen dafür, dass er unten
nicht verrutscht. Dann bringt man eine Leiter
auf ungefähr 2/3 der Höhe
an dem Mast an. Mit einem stabilen Seil verhindert man das Verutschen
der Leiter längs des Mastes, läßt aber soviel Spiel, dass die
erforderliche Winkelveränderung zwischen Leiter und Mast möglich ist.
Klug ist auch, dass man vorher prüft, ob die Leiter lang genug ist. Wir
mussten noch eine Ausziehleiter bemühen, weil wir dies nicht bedacht
hatten. Was soll man sagen?! Kleingärtner!
Ein oder zwei Sicherungsseile sind auch immer gut. Bevor es losgeht,
sollte man die Parole ausgeben, dass die Gesundheit des Einzelnen
erheblich wertvoller ist als der Mast. Auch wenn man mit gefühlt dem
ganzen Verein an dem Mast herumzerrt beim Aufrichten, kann immer etwas
passieren. Dann ist es notwendig, dass alle wissen, wo sie hinspringen bzw. -flüchten
müssen, falls der Moment doch einmal kommt. Also aufpassen!!! Beim
Zurückschwenken kann man dann schon die obere Schraube als
Drehpunkt
benutzen. Zwei Personen können sich dann über das kurze Ende legen und
siehe da, das geht viel einfacher.
Es stand ja noch die zweite Aktion des
Storchenbastelns aus. Wir hatten
alle Kinder aus den neun Vereinen des Bezirksverbandes Marl der
Kleingärtner e.V. eingeladen, mit uns die besagten Störche aus Tonpapier
zu basteln. 18 Kinder hatten sich angemeldet. Das ist jetzt für einen so
großen Bezirksverband nicht wirklich viel, aber immerhin. Vielleicht
hätten wir da Insta- oder TikTok-mäßig aktiver werden müssen. Man weiß es
nicht. Wir haben dann aber schön oldschool-mäßig ohne Filter und Fakes mit den
Händen gebastelt. Und was soll man sagen? Alle hatten Spaß. Die Kinder
haben nach der erfolgreichen Bastelarbeit dann unseren Spielplatz
erobert und konnten sich, in den vom Nabu Marl zur Verfügung gestellten
Heften, kindgerecht aufbereitet darüber informieren, was es denn zum
Thema Störche alles an Tollem zu wissen gibt. Nicht alle wollten sich mit
ihrem Storch fotografieren lassen, aber das lag nicht daran, dass diese
Bastelarbeiten nicht auch wunderschön gewesen wären.
Am 27.06.2026 war es dann
endlich soweit das Aufrichten
der Storchennestkonstruktion und die feierliche
Einweihung standen auf dem Plan.
Und so war es dann auch. Pünktlich um 9:30 Uhr traf die
Jugendabteilung des THW Marls
in Gruppenstärke von 7 mit einem großen
Einsatzfahrzeug in unserer Anlage ein und es ging auch
sofort mit der Erkundung der Einsatzstelle los.
Mit schwerem Gerät bestehend aus
pneumatischen Hebekissen und einem
Mehrzweckzug trat man an die Aufgabe heran.
Was man jetzt noch erwähnen muss, ist die Tatsache, dass an diesem Tag
der Hitzerekord in
Deutschland gebrochen wurde und sehr viele Veranstaltungen abgesagt
wurden. Wir hatten davon abgesehen, weil wir ja bis zum 30.06.2026 unser
Projekt abschliessen mussten.
Das ist natürlich Quatsch!
Natürlich hätten wir Verständnis gehabt, wenn man von dem Einsatz
abgesehen hätte und dies wäre sicherlich auch beim Landesverband so
gewesen.
Aber es war noch früh, die Temperaturen nur unerträglich und so wollte
man sich der Herausforderung
stellen.
Mit den pneumatischen Hebekissen, Stützen und seitlichen Seilsicherungen
hat man die Konstruktion erst in eine
hinreichende Schräge verbracht, um dann mit dem
Mehrzweckzug den Mast in seine senkrecht
Endposition zu verbringen. Alles
hochprofessionell und immer unter Beachtung der
geltenden Sicherheitsbestimmungen.
Als Festpunkt für den Mehrzweckzug hatte man einen großen Apfelbaum auf
unserer Streuobstwiese gewählt und als Anschlagpunkt am Storchennest die
Kopfkonstruktion. Nach erfolgter Aufrichtung musste dann noch das
Hebeband, an dem das Seil über einen Schäkel angeschlagen war, in
schwindeleregender Höhe
von 7m per Leiter entfernt werden. Die Verschraubungen im Fußbereich
wurden noch montiert und die Aktiven wurden mit einem
großen Applaus aller
Anwesenden für ihre tolle Leistung belohnt.
Und auch hier sind wir wieder bei dem gefunden Glauben an die Tatkraft
unserer jungen Leute. Vielen Dank noch einmal an die
Jugendabteilung des THW Marls.
So, der erste große Stein war uns nun schon einmal vom Herzen gefallen.
Jetzt galt es noch die Einweihung mit allen geladenen Gästen und
Projektbeteiligten zu wuppen.
Leider hatten es aufgrund des Wetters nicht alle geschafft, an der
Veranstaltung teilzunehmen. Auf der einen Seite waren es verständliche,
gesundheitliche Aspekte und auf der anderen Seite wollten die Kinder
natürlich schwimmen gehen. Logo!
In der Tiefe unseres Herzens wir ja eigentlich auch.
Aber es hatten Birgit Sauer,
stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Marl,
Ulrike Brockmann-Krabbe, Fachberaterin und
Vorstandsmitglied des Landesverbandes Westfalen und Lippe der
Kleingärtner e.V., Jan Ochel,
Geschäftsführer der Firma AMR-Engineering GmbH,
Norman Biagini, Vorsitzender des
Bezirksverbandes Marl der Kleingärtner e.V.,
Erwin Gebauer, stellvertretender Vorsitzender im
NABU Kreisverband Recklinghausen e.V. und Gruppenleiter des NABU Marl,
einige Mitglieder aus dem Vorstand
der Marler Landjugend, Mareike Helbing
von der Firma Kystlys und doch noch ein
Kind mit seiner Mutter aus der AWO
Kindertageseinrichtung "Klabauter" den Weg in unsere Anlage gefunden.
Ach so, selbstverständlich waren auch die ganzen
positiv Bekloppten aus unserem Verein, die
maßgeblich zum Gelingen des Projekts und der Veranstaltung beigetragen
haben, anwesend. Kleingärtnerehrensache!
Neben vielen isotonischen Getränken,
die bei der Hitze schon im Glas verdampften, gab es natürlich auch ein
zünftiges 3-Gänge-Ruhrpottmenü
bestehend aus Bratwurst, Brötchen und Senf sowie
fantastisch angerichtete Obst- und Gemüsespieße. Man muss
sich auch mal was gönnen. Verdient hatten wir uns das auf alle Fälle.
Die Sponsoren und Helfer hatten es sich trotz der
Rekordtemperaturen aber nicht nehmen lassen,
einen Erkundungsgang durch
unsere Anlage zu machen. Es wurde viel gezeigt, gesehen, erfahren,
gestaunt und erzählt. Ja, besonders erzählt! Die Führung hat unser
Vorsitzender gemacht. Wenn du den losläßt!
Und es kam zu den erhofften
interessanten Gesprächen. Man hat viele gemeinsame
Interessen und Ziele erkannt sowie das Potential einer Zusammenarbeit
bei zukünftigen Projekten.
Was wollen wir mehr? Ich glaube, damit haben wir dann auch unser letztes
Projektziel erreicht!
Vielen Dank auch noch einmal an alle, die an diesem Tag für die
Veranstaltung alles auf und auch wieder abgebaut haben. Es sollte ja um
17:00 Uhr ein Unwetter
kommen und da sind wir in der brüllenden
Hitze noch aktiv geworden. Was nicht kam, war das
Unwetter. Aber ich glaube, wir hatten alle am Ende des Tages einen
Hitzschlag. Doch was ist das schon bei einem solchen Projekt!
Ja sichi halten wir euch auf dem Laufenden. Wenn das erste Storchenpaar
bei uns brütet, werdet ihr es erfahren. Ob ihr wollt oder nicht!
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